Kontakt

Um unser Dienstleistungs- und Informationsangebot passgenau an den spezifischen Bedarfen der gesamten Romanistik ausrichten zu können, suchen wir auf unterschiedlichen Kanälen den Austausch mit der Fachgemeinschaft. Zu diesem Zweck veranstaltete der FID Romanistik in Kooperation mit der AG Digitale Romanistik am 13.03.17 an der ULB Bonn unter anderem einen Workshop zum Forschungsdatenmanagement in der Romanistik. Gemeinsam mit einem repräsentativen Teilnehmerkreis wurde dort anhand von Leitfragen und Best-Practice-Beispielen über Probleme bei der Suche nach Forschungsdaten und der Arbeit mit Forschungsdaten sowie über benötigte Informations- und Beratungsangebote diskutiert. Die Ergebnisse können im Workshop-Bericht im Detail nachgelesen werden.

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns weitere Anregungen und Kommentare dazu mitteilen würden. Wenden Sie Sich dafür einfach an:

Dr. Jan Rohden: jan.rohden@ulb.uni-bonn.de


Ergebnisse des Workshops im Überblick

Suche nach Forschungsdaten
Da romanistische Forschungsdaten – sofern überhaupt – in unterschiedlichen Systemen verzeichnet und somit nicht systematisch recherchierbar sind, wurde Bedarf an einem zentralen Suchinstrument geäußert, in dem auch die Daten noch nicht abgeschlossener Projekte erfasst werden können

Arbeit mit Forschungsdaten
Bezüglich der Arbeit mit Forschungsdaten wurden wesentliche Voraussetzungen für einen wissenschaftsadäquaten Umgang mit Forschungsdaten formuliert, darunter der Rückgriff auf offene und kostenfreie Standards, eine nachvollziehbare Dokumentation und die Bereitstellung der Forschungs- und Metadaten im Open Access. Von den Teilnehmenden gewünscht sind standardisierte Verfahren zur Vergabe persistenter Identifikatoren (DOIs) für Forschungsdaten sowie zur Einspeisung der Metadaten in (fach)wissenschaftliche bzw. bibliothekarische Nachweissysteme. Ebenso wichtig sei allerdings eine Sensibilisierung der Romanistinnen und Romanisten für die Vorteile eines nachhaltigen Umgangs mit Forschungsdaten, deren Veröffentlichung eine publikationsäquivalente Leistung darstellt.

Notwendige Informationsdienstleistungen

Im Hinblick auf notwendige Informationsdienstleistungen wurde ein dreistufiges Angebot vorgeschlagen: Allgemeine Informationen in virtueller Form zu Formaten, Standards, Tools und zur Digitalisierung im Allgemeinen, des Weiteren Vorträge und Schulungen vor Ort oder online über spezifische Einzelthemen (beispielsweise XML). Einschlägige Projektberatung können nach Auffassung der Teilnehmenden die jeweiligen Hochschulen selbst am besten bieten.