Was sind (romanistische) Forschungsdaten?

Forschungsdaten sind „Daten, die im Zuge wissenschaftlicher Vorhaben entstehen, z. B. durch Beobachtungen, Experimente, Simulationsrechnungen, Erhebungen, Befragungen, Quellenforschungen, Aufzeichnungen, Digitalisierung, Auswertungen.“ (RfII: Begriffsklärungen, 2016, S. 11)

In der Romanistik mit ihrer strukturellen Mehrsprachigkeit und großen Vielfalt an Disziplinen ist das Spektrum an Forschungsdaten besonders vielfältig. Sie können sowohl das Produkt einer wissenschaftlichen Arbeit als auch Objekt für weitere Forschungsvorhaben sein. Romanistische Forschungsdaten entstehen beispielsweise durch die Digitalisierung von Schriften und Bildmaterial, die computergestützte Annotation und Analyse linguistischer Korpora, sprachgeographische Analysen oder die Erstellung von digitalen Sammlungen, Editionen und Wörterbüchern.

 

Forschungsdaten können einerseits originär digital sein, z. B. wenn Gespräche digital aufgezeichnet, Texte an Computern verfasst oder Darstellungen mit entsprechender Software erstellt werden. Andererseits können Forschungsdaten durch Digitalisierung entstehen, also durch die Transformation physisch vorliegender Objekte in elektronisch speicherbare Form.

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